Sonntag, 25. Juli 2010

Das "Irgendwie isses das nicht"-Gefühl

Wir allen kenne es. Wir alle hatten es mal oder haben es noch. Das unbestimmte Gefühl, das irgendetwas nicht so ist, wie es sein sollte... obwohl oberflächlich betrachtet alles in Ordnung ist. Oder zumindest nicht in Unordnung.

Naja, mit diesem Gefühl habe ich mal wieder Bekanntschaft geschlossen... Hannah und ich haben uns getrennt. Genaugenommen hat sie sich von mir getrennt.

Ich weiß, wieviel Irritationen diese Beziehung in meinem Umfeld ausgelöst hat und habe es immer bedauert, diese Irritationen nicht ausräumen zu können. Insofern werden sich sicherlich einige Menschen in ihren Ansichten bestätigt fühlen, vor allem in Bezug darauf, dass diese "Beziehung" ja nie wirklich eine Chance hatte.

Wie auch immer, es wäre jetzt müßig, darüber weiter zu spekulieren oder sich gar zu streiten. Es ist aus, das ist jetzt unbestreitbar.

Was genau passiert ist, wissen wir beide selbst nicht so genau... von meiner Warte aus hätte es nicht so enden müssen, aber wenn Hannah sich nicht wohlfühlt, dann wäre es in der Tat sinnlos, eine Beziehung aufrecht zu erhalten, die sowieso mehr von der Hoffnung der Beteiligten als von einem erfüllenden Beziehungsalltag gelebt hat. Es wäre auch nicht mehr die Beziehung gewesen, die ebenso verheißungsvoll wie unerwartet letzten Oktober angefangen hat.

Auch wenn ich natürlich traurig bin, ist es doch nicht so, dass ich verzweifelt wäre oder so etwas. Es war eine schöne Zeit, eine wichtige Zeit, und Hannah und ich sind uns einig darin, dass wir uns immer noch viel bedeuten, auch wenn es für gemeinsame Pläne eben nicht (mehr) reicht.

Naja, soviel (oder so wenig) dazu. Menschen, die einem begegnen, kommen und gehen... die wenigen, die uns wirklich über längere Zeiten begleiten, sollten wir wertschätzen, egal, welche Rolle sie nun konkret in unserem Leben spielen. Aber letztlich sind wir doch mit uns selbst allein.

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