So, mal wieder ein neuer Eintrag.
Und wieder gibt es neues zu berichten. Mein Kühlschrank hat eine Wunderheilung erlebt. Als ich gestern nachmittag aus dem Büro nach Hause kam, war die Tür zu, die Maschine brummte und war innen schön kühl. Also alles super, ich bin davon ausgegangen, das Gerät sei ersetzt oder repariert worden... Bis ich an meinen Briefkasten gegangen bin.
Dann habe ich eine Benachrichtigung meines Hauswarts gefunden, in der stand, dass leider die zuständige Firma vor dem 15. November nicht würde kommen können.
Entweder habe ich eine Lücke im Raum-Zeit-Kontinuum entdeckt und die waren zukünftig schon dort gewesen, oder mein Kühlschrank wird ab sofort Lazarus genannt. Ich habe den ganzen gestrigen Abend immer wieder vor dem Kühlschrank gestanden und geschaut, ob er auch immer noch kühlt. Und selbst heute früh ist noch alles in Ordnung.
Was tun?
Den Termin am 15. stehen lassen, für den Fall, dass Lazarus es sich wieder anders überlegt? Oder die Sache abblasen, weil ja jetzt alles geht?
Ich werde wohl nachher nochmal meinen Hauswart kontaktieren müssen...
Ach so, die versprochenen Bilder... Die kommen wirklich, ich übertrage gerade die Daten meines Laptop auf die externe Festplatte, weil ich mich doch aus Komfortgründen entschieden habe, auf dem großen Rechner zu arbeiten. Es ist einfach schöner, auf 30" zu arbeiten, als auf 17.
Gestern konnte ich endlich meinen Duschvorhang aufhängen, jetzt ist das Bad komplett. Es entwickelt sich alles sehr positiv, immer noch!
Es ist schwer zu beschreiben, aber ich genieße es, einfach nach der Arbeit nach Hause zu kommen und fertig zu sein. Die restlichen, meist schon dunklen, Abendstunden gehören mir allein... also mache ich mir etwas zu Abend, setze mich an meinen geliebten Computer und schau fern (in der Schweiz gibt es wilmaa.com, kostenloses Fernsehen über Internet und sogar legal!) oder spiele ein wenig Starcraft oder sonstwas.
Ich habe mich selten so frei gefühlt. In meiner Freizeit kann ich tun und lassen, was ich will, und ich muss mich mit niemandem absprechen oder sonstwas. Das Single-Dasein war selten so schön, in Japan war es irgendwie sehr ähnlich. Vielleicht wird dieser Effekt noch verstärkt durch den Umstand, dass ich im Ausland bin oder zumindest in einer Stadt, in der ich nicht allzu viele Leute kenne und entsprechend auch weitgehend meine Wege gehen kann (bzw. muss).
Mal sehen, wie lange dieser Zustand noch anhält... ich hoffe, wenigstens bis Weihnachten. Es ist ein gutes Gefühl, sich in regelmäßigen und planbaren Lebensumständen zu befinden, das war im letzten Jahr nur bedingt der Fall. Jetzt darf sich alles erst einmal setzen bis zum Jahresende und dann starten wir neue Expeditionen, vielleicht...
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