Habe ich schon erwähnt, dass es einen kleinen Garten vor unserem Institut gibt? Eine nette kleine Anlage, mit ein paar kleinen Wegen, Büschen und Bäumen. Dort versammelt sich ein Teil der Jugend aus der benachbarten Kantonsschule in den Pausen, sitzt gemütlich beisammen und... zieht einen durch.
Ich kriege das deshalb so deutlich mit, weil selbst hier, im dritten Stock, immer mal wieder gewisse Gerüche durchziehen bei offenem Fenster, die eindeutige Rückschlüsse zulassen.
Da diese Aktivitäten ausserhalb des Schulgeländes stattfinden, interessiert sich auch die Schule selbst nicht wirklich für die Aktivitäten ihrer Schutzbefohlenen. Zumindest war das die Antwort, die das Institut bekam, als mal dezent auf diese Freizeitgestaltung hingewiesen wurde. Hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass diese doch etwas merkwürdige laissez-faire-Attitude wohl damit zusammenhänge, dass auf den Klassenfahrten die meisten Lehrkräfte gemeinsam mit den Schülern rauchten.
Ja, der Sommer... das ist Lebensfreude pur!
Was mir nebenbei noch aufgefallen ist: Es gibt nicht nur die Kantonsschule neben dem Institut, sondern zwei Häuser weiter in die andere Richtung eine weitere Schule. Beide haben extrem großzügige Sportplätze, mit Rasenplätzen (!) zum Fußballspielen.
Ok, vielleicht war ich auf den falschen Schulen, aber ich kann mich an keine Schule erinnern, die eigene Rasenplätze gehabt hätte... selbst die Hela in Höchst hat im besten Fall die Hartplätze bzw. Kunstrasenplätze des benachbarten Sportvereins mitnutzen dürfen.
Eigentlich ein Wunder, dass angesichts solcher guten Infrastruktur die Schweizer (mit dem FIFA-Sitz neben der Sportanlage der Uni) dann doch so selten wirklich gute Turniere spielt.
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