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Montag, 20. Dezember 2010

Und weitere Bilder

Letztes Wochenende habe ich mir mal ein Stündchen genommen und war ein bisschen in der Stadt unterwegs. Meine treue Niki war dabei und wir haben ein paar schöne Eindrücke aus dem winterlichen Zürich gesammelt!

Hier zuerst einmal noch eine schöne Nachtansicht des Landesmuseums (mit klammen Fingern,einem zu kleinen Stativ und im Schneegestöber aufgenommen). Das Landesmuseum ist gewissermaßen steingewordene nationale Identität. Ein Bau, der wie ein altes Schloss aussieht, aber direkt als Nationalmuseum konzipiert und errichtet worden ist.

Auch tagsüber, vor allem nach den Schneefällen der letzten Woche, ist Zürich absolut außergewöhnlich schön. Meine "Standard"-Route führt mich zuerst natürlich zum Hauptbahnhof und meinem Lieblingsbrunnen direkt vor dem Haupteingang. Der Brunnen hat mich von Anfang an fasziniert, der Drache ist absolut Klasse. Und das halbegefrorene Wasser macht es noch schöner, regelrecht märchenhaft.

Zürich ist ja DIE Wasserstadt schlechthin. Zwei Flüsse, die durchfließen, der Zürichsee, der ja halb in die Stadt hinein sich erstreckt, mindestens vier weitere Seen im näheren Umkreis, Trinkbrunnen an jeder Ecke und Gebäude, die halb in den Fluss hinein gebaut worden sind (zum Beispiel das Rathaus und die Wasserkirche). Aber dazu kommen wir bei Gelegenheit.

Als nächstes geht es vom Hauptbahnhof aus meisten hoch auf den Lindenhof. Das ist ein erhöhter Platz, der quasi über der Altstadt thront und an dem früher die Vogtei war. Also an sich schon ein herrschaftlicher Ort, der heute ein absoluter Touristenmagnet ist.

Ja, das im Hintergrund sind die Alpen! Die sieht man allerdings normalerweise nicht, wir hatten an dem Tag leichten Fön und ich hoffe, dass ich heute noch ein paar schöne Schüsse von den Alpen machen kann, wenn die Fönlage anhält. Ein Indikator dafür ist, dass es zwar recht kühl draussen ist, aber anscheinend die Nacht über geregnet hat. Drückt mir die Daumen, dann gibts heute Abend atemberaubende Bilder.

Ein letztes möchte Bild möchte ich euch auch noch zeigen, nicht ganz so beeindruckend wie das Großmünster-Panorama, aber auch nicht zu verachten:

Wirklich toll, diese Statue. Die steht auf dem Trinkbrunnen am Lindenhof, leider weiß ich nichts sonst über die dargestellte Figur oder die Hintergründe des Brunnens.

Interessanterweise ist heute auf dem Lindenhof immer noch eine bemerkenswerte Institution zu finden: Die Freimaurerloge nämlich. Ich wurde durch eine Zürcher Bekannte darauf aufmerksam gemacht und war im ersten Moment ein weing belustigt. Aber es stimmt, die Freimaurer haben sich da wirklich eingerichtet (und stehen sogar auf dem Klingelschild!) - Quo vadis, Geheimgesellschaft?

Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen... ich darf euch natürlich auch die Universität im Schnee nicht vorenthalten. Immer wieder ein Genuss, dieser klassizistische Bau, der eigentlich nur ein Seitenflügel (!) des ursprünglich geplanten Gebäudekomplexes sein sollte. Absoluter Gigantismus, aber offensichtlich scheute man sich in Zürich nicht vor großen Visionen. Stellt euch das Gebäude vor, das ihr seht... und links daneben noch einmal dasselbe gespiegelt. Dann habt ihr beide Seitenflügel vor Augen, die noch durch einen zentralen Bau miteinander verbunden waren. Bei Gelegenheit fotografiere ich das Modell der geplanten Anlage mal, das steht im Uni-Hauptgebäude ganz oben (habe ich durch Zufall entdeckt).

Montag, 29. November 2010

Schnne und Bilder dazu

Hallo Leute!
Ja, ich war fleissig das Wochenende... hab wieder Bilder gemacht und schon auf die richtige Web-Größe gebracht. Sehr toll!

Also, es hat immer wieder mal geschneit und ist knackig kalt geworden hier bei uns. Das macht den 1. Advent ziemlich gemütlich, ich habe auch schon die erste Flasche Glühwein gekauft (nein, nicht getrunken, NOCH nicht!). Aber es ist im Prinzip alles bereit für die ersten Vorweihnachtsfeiern.

Ich weiß noch nicht, ob ich dieses Jahr Plätzchen backe... eigentlich habe ich da so ganz alleine nicht wirklich Lust drauf. Das haben wir ja die letzten Jahre immer gemeinsam gemacht und für mich war es fast wichtiger, dass wir das zusammen machen, als dass wir es machen. Was nicht heissen soll, dass die Plätzchen nicht unglaublich lecker waren ;)

So, aber zurück zum Thema. Rund um mich rum fangen alle an, von Skiurlauben und Schlittenfahren zu reden, was mich nicht sonderlich begeistert. Ja, ich liebe Sport, aber Wintersport nicht unbedingt. Man braucht einfach zuviel Kram dazu und WENN man dann mal Ski fahren will, muss man erst alles packen, dann irgendwohin fahren, wo es a) Schnee gibt und b) Pisten sind und und und...

Nein, das brauche ich wirklich nicht. Zugegeben, HIER gibt es Schnee, also wäre a) nicht so das Problem... Oh weia, ich seh mich in einem Jahr schon im Schneeanzug wie Maggie Simpson in Sternform die Berge runterfallen! Natürlich taut der Schnee hier über den Tag und muss dann neu fallen, aber es ist nicht matschig und auf diese eklige Weise Winter, wie man ihn aus Frankfurt kennt und, wenn auch sicher nicht liebt, ohne ihn doch nicht auskäme.

Eins hab ich aber noch (schreibt es einfach in die Kommentare, wenn ihr die ewigen Ausblicke von meinem Balkon aus nicht mehr ertragen könnt *g*). Das war der bisher schönste Tag seit den Schneefällen, die am letzten Mittwoch eingesetzt haben. Vielleicht sollte ich noch einmal eine Runde laufen gehen, das wäre doch mal was. So in den verschneiten Hainen der Umgebung ein bisschen rumschlittern und hinterher froh sein, wieder drinnen im Warmen zu sein...

Ich werde es mir für das kommende Wochenende mal überlegen (wenn ich von der Arbeit komme, ist es schon dunkel, das geht dann nicht mehr). Eigentlich ist es ganz nett, so diese gemütliche Dunkelheit um einen herum. Man kommt ein wenig zu sich selbst, wenn man sich lässt, und hat die Gelegenheit, sich mal ein wenig mehr auf den Kernbereich des eigenen Lebens zu konzentrieren.

Ok, bevor ich jetzt zu philosophisch werde, mache ich mal lieber meine Tasche fertig. Es geht gleich ins Büro!

Freitag, 26. November 2010

Der erste Schnee


Guten Morgen ihr alle!

Heute früh habe ich nicht nur einen (bereits in den letzten Tagen angefangenen) Post zu meiner neuen Wohnung eingestellt, sondern es hat auch in der Nacht schwer geschneit. Am Mittwoch kamen die ersten Flocken runter, sind aber nicht liegen geblieben. Das war heute, in den frühen Morgenstunden, anders... ich bin kurz aufgewacht und dachte, es sei nur neblig... aber das war ein Schneesturm!

Jetzt liegen draussen etwa 10 cm Neuschnee, leider ist es noch zu dunkel, um brauchbare Bilder davon zu machen...

A Propos Bilder! Ich hab noch ein oder zwei für euch... damit ihr euch mal so richtig sattsehen könnt ;) Das ist mein Badezimmer. Cool, oder? Beide Spiegel verbergen Schränke, jeder mit drei Boards drin. Ich krieg nichtmal zwei davon mit meinem Bad-Kram voll, aber von nem richtigen Mann erwartet man ja auch nichts anderes, denke ich. Achtet mal auf den Klopapier-Spender, der ist ein Musterbeispiel für gelungenes Design!

Der Duschvorhang ist von Ikea, die Duschvorhangstange auch, wurde mir aber von meiner vorigen Mitbewohnerin geschenkt, weil sie die nur in der Zwischenwohnung (Spetember bis Oktober) an der Sempacherstrasse gebraucht hat.

Die Lampe im Bad hat anfangs ein bisschen lang gebraucht, bis sie angesprungen ist... aber zwei neue Starter haben das Problem schnell behoben. Generell habe ich fast nur Leuchtstoffröhren in der Wohnung, irgendwie sind die in der Schweiz recht beliebt, wie mich dünkt (das Wort wird hier in der Form wirklich aktiv benutzt, toll oder?)

Ich habe ja noch einen (momentan ziemlich verschneiten) Balkon, von dem aus man einen tollen Ausblick hat. Das kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Zuerst der Blick nach geradeaus/links. Das Hochhaus ist hier die höchste bauliche Erhebung im Umkreis und die Hügel im Hintergrund sind von größeren und kleineren Wegen durchzogen. Ganz toll zum Joggen, weil man in wenigen Schritten quasi schon das urbane hinter sich lassen kann.

Ok, so richtig natürlich und wild ist es nicht, die land- und forstwirtschaftliche Nutzung des gesamten Grundes hier im Umkreis ist einfach zu deutlich zu sehen. Das zweite Bild ist jetzt der Blick nach geradeaus/rechts. Ihr seht, die Gegend hier ist garnicht so sehr verschieden von Griesheim, mit Ausnahme vielleicht der Hügel und Berge in der Ferne. Wobei, wenn man den Taunus etwas großzügig dazurechnet, kommt es fast wieder hin.

Irgendwo hinter dem weißen Hochhaus ist die Autobahn (nicht die 5, aber immerhin die 4) und etwas weiter rechts ist der Flughafen in Kloten. Also eigentlich alles wie daheim. Man kann sogar nachts am Himmel die typische Flughafenbeleuchtung an der Unterseite der Wolken erkennen... ja, es ist wirklich wie Zuhause.

Diese Bilder sind übrigens aus dem November, also noch garnicht so alt. Da hatten wir dank Fön um die 20 Grad und ich habe meine Winterjacke, die ich beim Umzug an der Garderobe hängen gelassen hatte, noch nicht vermisst. Kalt geworden ist es erst in dieser Woche, eigentlich. Letzten Freitag ist die Jacke gekommen, per Post. Tja, alles fügt sich anscheinend...

Die Schnee-Bilder von heute kommen, sobald ich genug Licht habe, um sie zu schießen.