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Montag, 23. Mai 2011

Zurück aus dem Tessin

Hallo ihr Lieben!

Nur eine gaaaanz kurze Meldung bevor ich ins Büro muss. Es war wirklich wundervoll im Tessin! Die Berge sind Klasse, das Wetter war warm, schwül und gewitterlastig und überall, wirklich überall, huschen Eidechsen herum.

Das ist ja schon der italienischsprachige Teil der Schweiz und irgendwie ist es schon wie in Italien. Dort gibt es zum Glück auch Eiscafes (in der Restschweiz gibt es das in der Form eigentlich nicht!) und wir hatten eine Menge Spaß beim Wandern.


Ich wollte euch vor allem zwei Bilder schon einmal vorab zeigen, die allerdings nicht im Tessin selbst, sondern in Glarus entstanden sind und eher durch Zufall zu Stande kamen.

Das hier ist der wohl tollste Regenbogen, den ich JE gesehen habe! Spontan auf der Strasse angehalten und einfach mit der Kamera draufgehalten... Toll!



Das hier sind die Berge im Heidiland. Ja, das heißt wirklich so und auch tatsächlich nach der Geschichte. Hier spielt der Hauptteil mit dem Alm-Öhi und dem Ziegenpeter. Und wenn man das Bild sieht, versteht man auch, wieso.

Ja, wirklich eine wundervolle Landschaft, vor allem in den frühen Abendstunden. Das Licht war uns gnädig in diesem ganz speziellen Fall.

Ich habe noch längst nicht alle Bilder durchgesehen, da kommen sicher noch welche. Haha, ich komme kaum hinterher mit dem Veröffentlichen. Das liegt aber auch daran, dass ich momentan einfach mit dem Umzug zuviel um die Ohren habe.

Nur soviel dazu: Ich habe einen Untermieter!!

Doch dazu später mehr...

Dienstag, 21. Dezember 2010

Föhn in Zürich

Liebe Freunde,

meine Niki und ich waren gestern wieder auf Tour. Schon am Sonntag gab es ja eine leichte Fönlage, deshalb habe ich gehofft, dass ich am Montag das Alpenpanorama würde einfangen können. Am besten sieht man das vom Bürkliplatz aus, direkt am Seeufer. Die Tram fährt über eine Brücke, die erste Brücke, die die Limmat überquert, die sich an dieser Stelle direkt aus dem See löst.

Es hat die ganze Nacht von Sonntag auf Montag geregnet, ein gutes Zeichen, weil das bedeutet, das von irgendwoher warme Luft kam. Morgens war es allerdings noch reichlich trüb draussen und ich hatte schon die Befürchtung, dass die Fernsicht nicht gut genug sein würde, um die Alpen zu sehen... aber ich habe mich getäuscht!

Leider war doch zu wenig Sonne da, um wirklich schöne Bilder zu machen. So bleigrau und windgepeitscht sieht der See sehr unfreundlich aus, das ist sonst nicht so seine Art. Aber andererseits, es ist Ende Dezember, da ist das Wetter eben unfreundlich. Es war auch wirklich windig und dadurch fühlte es sich kühler an, als es eigentlich war.

In jedem Fall war ich froh, als ich endlich wieder in der Tram saß und auf dem Weg ins Büro war.

So, jetzt muss ich ein wenig packen... wenn ich morgen früh das Haus verlasse, komme ich nämlich bis Anfang Januar nicht mehr her! Morgen abend um 19 Uhr sitze ich in einem (hoffentlich problemlos durchfahrenden) Zug nach Hause! Ich freue mich auf euch alle und drücke euch schon einmal ganz doll!!

Montag, 20. Dezember 2010

Und weitere Bilder

Letztes Wochenende habe ich mir mal ein Stündchen genommen und war ein bisschen in der Stadt unterwegs. Meine treue Niki war dabei und wir haben ein paar schöne Eindrücke aus dem winterlichen Zürich gesammelt!

Hier zuerst einmal noch eine schöne Nachtansicht des Landesmuseums (mit klammen Fingern,einem zu kleinen Stativ und im Schneegestöber aufgenommen). Das Landesmuseum ist gewissermaßen steingewordene nationale Identität. Ein Bau, der wie ein altes Schloss aussieht, aber direkt als Nationalmuseum konzipiert und errichtet worden ist.

Auch tagsüber, vor allem nach den Schneefällen der letzten Woche, ist Zürich absolut außergewöhnlich schön. Meine "Standard"-Route führt mich zuerst natürlich zum Hauptbahnhof und meinem Lieblingsbrunnen direkt vor dem Haupteingang. Der Brunnen hat mich von Anfang an fasziniert, der Drache ist absolut Klasse. Und das halbegefrorene Wasser macht es noch schöner, regelrecht märchenhaft.

Zürich ist ja DIE Wasserstadt schlechthin. Zwei Flüsse, die durchfließen, der Zürichsee, der ja halb in die Stadt hinein sich erstreckt, mindestens vier weitere Seen im näheren Umkreis, Trinkbrunnen an jeder Ecke und Gebäude, die halb in den Fluss hinein gebaut worden sind (zum Beispiel das Rathaus und die Wasserkirche). Aber dazu kommen wir bei Gelegenheit.

Als nächstes geht es vom Hauptbahnhof aus meisten hoch auf den Lindenhof. Das ist ein erhöhter Platz, der quasi über der Altstadt thront und an dem früher die Vogtei war. Also an sich schon ein herrschaftlicher Ort, der heute ein absoluter Touristenmagnet ist.

Ja, das im Hintergrund sind die Alpen! Die sieht man allerdings normalerweise nicht, wir hatten an dem Tag leichten Fön und ich hoffe, dass ich heute noch ein paar schöne Schüsse von den Alpen machen kann, wenn die Fönlage anhält. Ein Indikator dafür ist, dass es zwar recht kühl draussen ist, aber anscheinend die Nacht über geregnet hat. Drückt mir die Daumen, dann gibts heute Abend atemberaubende Bilder.

Ein letztes möchte Bild möchte ich euch auch noch zeigen, nicht ganz so beeindruckend wie das Großmünster-Panorama, aber auch nicht zu verachten:

Wirklich toll, diese Statue. Die steht auf dem Trinkbrunnen am Lindenhof, leider weiß ich nichts sonst über die dargestellte Figur oder die Hintergründe des Brunnens.

Interessanterweise ist heute auf dem Lindenhof immer noch eine bemerkenswerte Institution zu finden: Die Freimaurerloge nämlich. Ich wurde durch eine Zürcher Bekannte darauf aufmerksam gemacht und war im ersten Moment ein weing belustigt. Aber es stimmt, die Freimaurer haben sich da wirklich eingerichtet (und stehen sogar auf dem Klingelschild!) - Quo vadis, Geheimgesellschaft?

Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen... ich darf euch natürlich auch die Universität im Schnee nicht vorenthalten. Immer wieder ein Genuss, dieser klassizistische Bau, der eigentlich nur ein Seitenflügel (!) des ursprünglich geplanten Gebäudekomplexes sein sollte. Absoluter Gigantismus, aber offensichtlich scheute man sich in Zürich nicht vor großen Visionen. Stellt euch das Gebäude vor, das ihr seht... und links daneben noch einmal dasselbe gespiegelt. Dann habt ihr beide Seitenflügel vor Augen, die noch durch einen zentralen Bau miteinander verbunden waren. Bei Gelegenheit fotografiere ich das Modell der geplanten Anlage mal, das steht im Uni-Hauptgebäude ganz oben (habe ich durch Zufall entdeckt).