Posts mit dem Label Wohnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wohnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 23. November 2010

Bilder!!!

So Leute! Jetzt gehts los, ich habe einen Kartenleser gekauft und habe mal die Bilder vom Anfang November auf den Computer übertragen und verkleinert. Jetzt kann die Upload-Orgie ja losgehen, oder? Ich würde sagen, wir fangen mal mit einem Ausblick auf meinen Arbeitsplatz an, an dem ich ja auch immer sitze, wenn ich hier meine Posts verfasse. Es hat eine Weile gedauert, bis ich alles zusammen hatte, vor allem der Drucker war ja noch nicht Teil meines Umzugs-Repertoires.
Der Tisch steht also vor meinem Fenster, so dass ich theoretisch den Ausblick auf die leicht bewaldeten Hügel genießen kann.


Aber bevor wir zum Ausblick und der Landschaft kommen, lassen wir den Blick erst einmal weiter im Uhrzeigersinn schweifen. Das führt uns direkt zum nächsten Bild. Mein Bett.Genaugenommen haben wir damit die beiden Orte gesehen, an denen ich prinzipiell die meiste Zeit daheim verbringe. Es war wirklich ein glückicher Zufall, dass ich keine Möbel mitnehmen musste und schon alles eingerichtet war. Neben meinem Bett ist der Grundstock für meine spätere Bibliothek untergebracht.

So soll das alles mal aussehen: Vor allem das linke Regal, das ohne die DVDs, kommt dem, was ich mir so vorstelle, wie das mal sein soll. Es gibt eine Menge toller Antiquariate in Zürich und die besten Adresse habe ich schon ermittelt. Zwei dieser Antiquariate sehen von innen fast wie ein Museum aus. Entsprechend sind da auch wirkliche Raritäten zu finden. Letzten Samstag habe ich eine absolut legendäre Ausgabe von Marxs Kapital gefunden. Die Bücher sind von 1894, genau meine Lieblings-Zeit, weil da die Bücher einfach am Schönsten sind, mit einem absolut genialen Purpurschnitt (also roten Seiten, wie andere Bücher goldene Seiten haben). Der dritte Band ist sogar in der Erstausgabe dabei, ich glaube der Herausgeber war Lenin, aber sicher bin ich nicht mehr. In jedem Fall sind die Bücher mit 1600 Franken (knapp 1200 Euro) einfach zuviel. Ich bin ja total hinter Büchern her, aber das ist zuviel. Leider!

Kommen wir jetzt zur Küche. Die ist klein, aber fein und ich finde die echt toll. Die ist komplett ausgestattet, mit allem, was dazugehört: Kühlschrank, Spülmaschine (in Single-Haushalt-Grösse), Herd mit vier Platten und einem Ofen... das bedeutet, ich könnte eigentlich Weihnachtsplätzchen backen dieses Jahr! Wobei, so ganz allein in der Küche stehen und dann nicht wissen, wohin ich mit dem Riesenberg an Vanillekipferln soll ist auch nicht das Wahre, oder? Aber genug geredet, hier also meine Küche. Man schaut praktisch vom Wohnzimmer aus direkt rein. Von rechts kommt Tageslicht rein, die Küche hat, wie das Wohnzimmer auch, Fenster zur Westseite. Jetzt, wo der Kühlschrank auch geht (keine Ahnung, was der hatte und warum der am Anfang nicht so recht wollte), ist es gleich doppelt schön irgendwie. Meistens lagere ich ja meinen Fruchtsaft auf dem Balkon, aber langsam wird es dafür vielleicht doch zu kalt. Dann werde ich mir mal überlegen müssen, wie ich das mache. In der Küche selbst sind zwar viele Schränke, aber die gehen bis unter die Decke. So hoch komme ich ja garnicht, deshalb ist das im Alltag nur eingeschränkt benutzbar.

Naja, jetzt habt ihr mal einen Einblick bekommen in mein neues Zuhause. Hm... ihr und der Rest der Welt. Aber naja, sooo weltbewegend ist das ja auch nicht. Gibt schon palastartigeres in der Welt.

Gebt mir doch mal ein Feedback, wie ihrs so findet!

Dienstag, 12. Oktober 2010

Zum ersten Mal seit langer Zeit...

Mea culpa!! Ich habe schon eine Ewigkeit nichts mehr von mir hören lassen. Aber hier war auch was los!

Kurzes Update:

- Ich habe eine neue Wohnung ab dem 1. November
- Ich habe einen Job an der Uni (40 Prozent)
- Ich habe einen Job in einem japanischen Reisebüro (60 Prozent)

Ok. Jetzt die Details.

Ich habe ja seit dem 1. August den Job des IT-Verantwortlichen am Universitären Forschungsschwerpunkt Asien und Europa. Dort bin ich zuständig für die Maschinenparkwartung (Softwareupdates, funktionierende Drucker und Internetzugänge,.....) sowie die Aktualisierung der Homepage.

Als ich dort angefangen habe, hatte ich nur eine 20-Prozent-Stelle. Also einen Tag in der Woche. Mein Tag war damals immer der Mittwoch, und eines Tages kommt die Verwaltungsassistentin des UFSP, Olga Rix, zweite von oben, mit einem Mann in mein Büro. Der sagte mir dann, dass er nach seinem Doktorat eine Stelle an der Universität Istanbul bekommen hat... und jetzt seine Wohnung frei wird!

Die Wohnung ist in der Birchstrasse in Oerlikon und gehört der Habitat 8000 AG, einer Wohngenossenschaft. So sieht es da aus:
Größere Kartenansicht

Ihr könnt mit den Pfeilen und Optionen in der Kartenansicht spielen und euch ein genaueres Bild der Umgebung verschaffen. Probierts ruhig mal aus!

Diese Wohnungen sind extrem schwer zu bekommen, weil einerseits die Mietkonditionen gut sind und die Wohnungen meistens sehr gut ausgestattet sind. Ich habe Geschichten von Leuten gehört, die jahrelang auf Wartelisten gestanden haben, um eine solche Wohnung zu erhalten.

Erschwert wird die Wohnungssuche dadurch, dass es in der Schweiz pro Jahr nur zwei gesetzliche Auszugstermine gibt, an denen man ohne einen Nachmieter zu präsentieren überhaupt aus seinem Mietvertrag herauskommt, nämlich der 1. April und der 1. Oktober. Wie ihr in dem verlinkten Artikel lesen könnt, geht das einigen Leuten ziemlich auf den Keks, ist aber nicht zu ändern.

Wir hatten also Glück: Sevket, mein Vormieter, wollte zum 1. November (einen Monat nach dem eigentlichen "Zügeltermin", raus, ich brauchte dringend eine Bleibe zum 1. November! Dadurch, dass er mich also der Genossenschaft direkt als Nachmieter vorschlagen konnte, hatter er die Chance, außervertraglich zu kündigen und ich hatte das Glück, als einziger Aspirant ohne Wartelisten-Konkurrenz quasi inthronisiert zu werden. Je weniger Arbeit die Genossenschaft nämlich mit der Suche eines Nachmieters hat, desto besser... Das ist auch der Grund dafür, dass die meisten Genossenschaftswohnungen unter der Hand weggehen und entsprechend die Wartelisten so lang sind.

Die Genossenschaft hat fast drei Wochen gebraucht, bis die Entscheidung endgültig für mich gefallen war, aber letzten Freitag habe ich den von mir unterschriebenen Mietvertrag der Genossenschaft geschickt und muss jetzt nur noch in der kommenden Woche die Kaution und die Miete einzahlen, dann ist alles perfekt.

Damit es hier nicht zu lang wird, kommen die Artikel zu den anderen tollen Entwicklungen in den nächsten Tagen :)

Montag, 19. Juli 2010

Newsflash

Hallo Leute!

War die letzte Zeit nicht online, weil ich übers Wochenende in Deutschland war. Zwei Freunde von mir haben geheiratet, am letzten Samstag. Die Feier war wirklich schön: Auf einem Hofgut im Taunus, in absolut malerischer Lage, bei idealem Wetter... also ich glaube, schöner hätte es nicht sein können! Es war aber auch schön, nicht nur den beiden zuzusehen, wie sie sich mit zitternden Händen die Ringe übergestreift haben, sondern auch ein paar weitere Freunde und Bekannte einmal wiederzusehen... Ach ja, die guten alten Zeiten an der Oberstufe bzw. die Jahre danach... ist alles schon fast eine Dekade her.

Aber auch in Zürich gibt es gute Neuigkeiten: Der Router ist erfolgreich neu aufgesetzt, ich bin also wieder drin im WWW, von überall aus. Das macht vieles einfacher, vor allem Skype-Gespräche mit Freunden udn Verwandten kann ich jetzt aus der Privatheit meines Zimmers führen. Ist halt schon was anderes, als im Büro mal so schnell ein paar Grüsse zu verschicken.

Das ist noch nicht alles: Ich habe ein Zimmer ab dem 1. September. Die Wohnung ist ein Altbau, vor einigen Jahren saniert (zumindest die Wohnung, in die ich einziehe). Das Haus wird wohl im November entweder saniert oder abgerissen, das ist noch nicht ganz raus... aber ich kann da in jedem Fall im September und Oktober wohnen, und zwar für 500 Franken im Monat, in ruhiger Lage und nicht weit weg vom Institut. Sehr praktisch also und auch nochmal günstiger als meine momentane Unterkunft. Perfekt, damit habe ich also diese Sache auch aus dem Kopf--- fürst erste.

Beruflich hat sich noch nicht so wahnsinnig viel getan, es gibt einige interessante Stellen, auf die ich mich bewerben werde, aber da sind noch keine Zwischenergebnisse zu vermelden. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Ansonsten geht es mir sehr gut, das Wetter ist auch sommerlich, aber nicht mehr ganz so heiss wie in den letzten Wochen und auch die Klimaanlage in den ICEs nach Frankfurt und zurück hat prima funktioniert. Also alles im Lack.

Bis die Tage und bleibt mir gewogen!