Hi Leute!
Ich schreibe aus meiner neuen Wohnung in Zürich-Oerlikon.
Jetzt wohne ich zwei S-Bahn-Stationen und zehn Minuten Busfahrt weg vom Hauptbahnhof und habe einen tollen Ausblick auf die Berge und Wälder vor Zürich. Meine Wohnung ist etwa 30m² groß und war bereits mit allem ausgestattet, was das Herz begehrt: Spülmaschine, Herd und Ofen, Kühlschrank mit Gefrierfach, gefliestes Bad, Waschmaschine und Trockenraum zur Gemeinschaftsnutzung im Keller.
Sogar Möbel waren schon drin: Ein Schreibtisch, ein Stuhl, zwei Bücherregale, ein großer Kleiderschrank und natürlich die Schränke in der Küche. Total geil!
Die ersten Bilder in meinem (noch) etwas chaotischen Zimmer sind schon am letzten Wochenende entstanden, aber ich sortiere das alles noch aus.
Die Fahrt hierher verlief ziemlich gut, auch wenn uns ein... ziemlich ambitionierter Zöllner an der Grenze beinahe wieder heimgeschickt hätte. Zollabfertigungen für Umzüge werden eigentlich nur unter der Woche gemacht und ich hatte es, natürlich, versäumt, mir für meine Habseligkeiten entsprechende Papiere zu besorgen.
Andererseits: Für einen Haufen Bücher, Klamotten und ein bisschen Hausrat gleich ein komplettes Zollpapier zu machen ist doch auch irgendwie unverhältnismäßig, oder?
In jedem Fall wurden wir dann durchgelassen, mit dem eindringlichen Hinweis, auf JEDEN FALL Anfang dieser Woche das Zollamt in Rheinfelden (unser Grenzübergang) anzurufen und entsprechend dort nachzufragen, was jetzt zu geschehen habe.
Als ich dann dort anrief fragte mich eine ziemlich gelassene Sachbearbeiterin, wie umfangreich der Umzug denn gewesen sei. Auf meine Aussage, es seien etwa 12 bis 13 Kisten gewesen, ohne Möbel, fragte sie, ob noch ein Auto dazukäme. Natürlich nicht, ich habe ja keins. Also meinte sie, wirklich sehr gelassen: "Also, wenn es Ihnen recht ist, würden wir es dabei belassen... es ist ja kein großer Umzug." Dreimal dürft ihr raten, wie recht mir das war... ;)
In jedem Fall ist alles gut gelaufen. Mein Internet-Provider ist auch zuverlässig genug, um seine Pakete rechtzeitig zu liefern, so dass ich seit gestern abend wieder online gehen kann. Ein Glück, ohne Mailzugang ist das alles ziemlich anstrengend, vor allem, weil ich ja auch keinen Telefonanschluss habe. Werde ich mir vermutlich auch nicht zulegen, ein Handy brauche ich so oder so, warum also noch einen Festnetzanschluss zusätzlich bezahlen?
So, heute werde ich nach der Arbeit noch meinen Post-Nachsendeantrag stellen und ein paar Dinge besorgen. Klopapier, Seife, Putzmittel, solche Dinge. Haben wir vergessen mitzunehmen... genauso wie meine Winterjacke. Autsch, das könnte Anfang November doch eine ziemlich folgenschwere Sache werden.
Naja, ich habe bereits eine E-Mail an Papa geschickt, Kartons haben wir ja mittlerweile genug, da sollte das erste Care-Paket mit Winter-Artikeln doch schnell gepackt sein, oder?
Weitere Beiträge (zu meinem ersten Tag im Reisebüro zum Beispiel) kommen bald!!
Vielen Dank an meine Freunde und Unterstützer da draußen, in Deutschland und der Schweiz! Ohne euch hätte ich den Absprung nicht geschafft!
Hi Thomas,
AntwortenLöschenwie ist denn so die Kostenstruktur beim Internet bei den Eidgenossen?
Gruß Gary
Hi Gary!
AntwortenLöschenKurz zur Erläuterung: Es gibt nur drei Anbieter für Internetzugänge: Swisscom (entspricht Telekom vom Status her), Orange und Cablecom. Wobei, ich weiß garnicht, ob das Orange ist, die machen zumindest Handyverträge... auf jeden Fall sinds nur drei.
Cablecom ist der billigste, die bieten verschiedne Services an. Ich hab jetzt den DSL 50.000 Service für 60 Franken im Monat. 20.000 hätten 50 Franken gekostet, also kaum weniger.
Dafür habe ich weder Telefon noch Fernsehen mit drin... aber hey, wer braucht das schon, wenn er teh interweb hat? ;)