Hallo ihr!
Heute ist es soweit: Mein letzter Arbeitstag in Zürich. Beinahe ein Jahr bin ich jetzt in der Limmatstadt, letztes Jahr Mitte Juli bin ich hier angekommen.
Viel mehr als einen Kurzzeitvertrag und die Hoffnung, es vielleicht endlich hierherzuschaffen hatte ich nicht, und es ist wirklich besser geworden als ich es mir jemals hätte vorstellen können.
Jetzt sitze ich in meiner eigenen Wohnung, an meinem neuen Schreibtisch, den ich gestern aus dem Büro mitnehmen durfte, an meinem Laptop. Hinter mir stehen die gepackten Taschen, die mich erst nach Deutschland, dann nach Japan begleiten werden.
So viel Dynamik, das ist kaum zu glauben. Manchmal habe ich das Gefühl, selbst nicht richtig mitzukommen. Es geht einfach alles so unglaublich schnell!
Morgen steht also der letzte Aufräum-Tag an. Die letzten Dinge landen im Keller, die letzte Ladung Wäsche wird gebügelt, noch einmal durchfeudeln (die Grundreinigung war letztes Wochenende). Dann sitze ich nur noch hier und warte auf Freitag.
Dann komme ich nach Hause.
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Mittwoch, 8. Juni 2011
Der letzte Arbeitstag
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Letzte Meldung vor Weihnachten
Liebe Freunde,
ich sitze hier heute morgen, die Taschen sind gepackt, die Wohnung soweit vorbereitet und trinke einen Kaffee. Alles, was schlecht werden könnte, habe ich aus dem Kühlschrank genommen. Noch einmal grob überall drüber gewischt. Die Haare nochmal geschnitten. Was man halt so tut, wenn man länger wegfährt.
Mittlerweile freue ich mich nur noch auf Zuhause, es wird höchste Zeit, mal wieder nach D zu fahren. Ich bin schon sehr gespannt, wie es daheim wohl aussieht. Liegt noch Schnee? In den letzten beiden Tagen ist es so mild geworden in Zürich, dass es hier nur noch regnet (dafür umso ausdauernder).
Auch mit Japan habe ich mich mittlerweile mehr angefreundet. Der Brief mit den Unterlagen sollte gestern in die Post, ich habe ihn natürlich daheim vergessen. Das wird mir heute nicht passieren. Damit ist es offiziell, ich gehe nach Tokio ab Juli (nicht, wie ich das bisher gesagt habe, ab Juni!). Also bleibt mir noch ein volles halbes Jahr in Zürich, in dem ich mich auf Japan vorbereiten kann.
Also, eins ist mal klar: 2011 wird mindestens so spannend wie 2010!
Ich wünsche euch allen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
ich sitze hier heute morgen, die Taschen sind gepackt, die Wohnung soweit vorbereitet und trinke einen Kaffee. Alles, was schlecht werden könnte, habe ich aus dem Kühlschrank genommen. Noch einmal grob überall drüber gewischt. Die Haare nochmal geschnitten. Was man halt so tut, wenn man länger wegfährt.
Mittlerweile freue ich mich nur noch auf Zuhause, es wird höchste Zeit, mal wieder nach D zu fahren. Ich bin schon sehr gespannt, wie es daheim wohl aussieht. Liegt noch Schnee? In den letzten beiden Tagen ist es so mild geworden in Zürich, dass es hier nur noch regnet (dafür umso ausdauernder).
Auch mit Japan habe ich mich mittlerweile mehr angefreundet. Der Brief mit den Unterlagen sollte gestern in die Post, ich habe ihn natürlich daheim vergessen. Das wird mir heute nicht passieren. Damit ist es offiziell, ich gehe nach Tokio ab Juli (nicht, wie ich das bisher gesagt habe, ab Juni!). Also bleibt mir noch ein volles halbes Jahr in Zürich, in dem ich mich auf Japan vorbereiten kann.
Also, eins ist mal klar: 2011 wird mindestens so spannend wie 2010!
Ich wünsche euch allen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Dienstag, 21. Dezember 2010
Föhn in Zürich
Liebe Freunde,

meine Niki und ich waren gestern wieder auf Tour. Schon am Sonntag gab es ja eine leichte Fönlage, deshalb habe ich gehofft, dass ich am Montag das Alpenpanorama würde einfangen können. Am besten sieht man das vom Bürkliplatz aus, direkt am Seeufer. Die Tram fährt über eine Brücke, die erste Brücke, die die Limmat überquert, die sich an dieser Stelle direkt aus dem See löst.
Es hat die ganze Nacht von Sonntag auf Montag geregnet, ein gutes Zeichen, weil das bedeutet, das von irgendwoher warme Luft kam. Morgens war es allerdings noch reichlich trüb draussen und ich hatte schon die Befürchtung, dass die Fernsicht nicht gut genug sein würde, um die Alpen zu sehen... aber ich habe mich getäuscht!
Leider war doch zu wenig Sonne da, um wirklich schöne Bilder zu machen. So bleigrau und windgepeitscht sieht der See sehr unfreundlich aus, das ist sonst nicht so seine Art. Aber andererseits, es ist Ende Dezember, da ist das Wetter eben unfreundlich. Es war auch wirklich windig und dadurch fühlte es sich kühler an, als es eigentlich war.
In jedem Fall war ich froh, als ich endlich wieder in der Tram saß und auf dem Weg ins Büro war.
So, jetzt muss ich ein wenig packen... wenn ich morgen früh das Haus verlasse, komme ich nämlich bis Anfang Januar nicht mehr her! Morgen abend um 19 Uhr sitze ich in einem (hoffentlich problemlos durchfahrenden) Zug nach Hause! Ich freue mich auf euch alle und drücke euch schon einmal ganz doll!!

meine Niki und ich waren gestern wieder auf Tour. Schon am Sonntag gab es ja eine leichte Fönlage, deshalb habe ich gehofft, dass ich am Montag das Alpenpanorama würde einfangen können. Am besten sieht man das vom Bürkliplatz aus, direkt am Seeufer. Die Tram fährt über eine Brücke, die erste Brücke, die die Limmat überquert, die sich an dieser Stelle direkt aus dem See löst.
Es hat die ganze Nacht von Sonntag auf Montag geregnet, ein gutes Zeichen, weil das bedeutet, das von irgendwoher warme Luft kam. Morgens war es allerdings noch reichlich trüb draussen und ich hatte schon die Befürchtung, dass die Fernsicht nicht gut genug sein würde, um die Alpen zu sehen... aber ich habe mich getäuscht!Leider war doch zu wenig Sonne da, um wirklich schöne Bilder zu machen. So bleigrau und windgepeitscht sieht der See sehr unfreundlich aus, das ist sonst nicht so seine Art. Aber andererseits, es ist Ende Dezember, da ist das Wetter eben unfreundlich. Es war auch wirklich windig und dadurch fühlte es sich kühler an, als es eigentlich war.
In jedem Fall war ich froh, als ich endlich wieder in der Tram saß und auf dem Weg ins Büro war.
So, jetzt muss ich ein wenig packen... wenn ich morgen früh das Haus verlasse, komme ich nämlich bis Anfang Januar nicht mehr her! Morgen abend um 19 Uhr sitze ich in einem (hoffentlich problemlos durchfahrenden) Zug nach Hause! Ich freue mich auf euch alle und drücke euch schon einmal ganz doll!!
Mittwoch, 30. Juni 2010
Abschiede
Weils so schön ist, setze ich gleich noch einen Eintrag hinterher...
Die letzten Tage, etwa seit Freitag, waren von verschiedenen Abschieden geprägt. Einige FreundInnen, die ich noch schnell in Frankfurt getroffen habe, meine Taiko-Gruppe, die ArbeitskollegInnen und meine Familie.
Ich hasse Abschiede. Das Schlimmste daran ist eigentlich, dass ich immer das Gefühl habe, dass im Moment des Abschiedes noch irgendetwas total wichtiges gesagt werden müsste... aber natürlich fällt mir dann nicht das Passende ein. Und wenn man sich dann so langsam in unterschiedliche Richtungen wegbewegt, dann spürt man, wie etwas endet... und hat das Gefühl, eine wichtige Gelegenheit verpasst zu haben, noch schnell genau das wichtige zu sagen, das einem eben schon nicht einfallen wollte.
Wahrscheinlich ist es einfach das Bewusstsein, dass es keine weitere Gelegenheit geben wird in absehbarer Zeit, miteinander zu sprechen. Und wer trennt sich schon gerne von Menschen, die einem lieb und teuer sind?
Also, wie gesagt, ich hasse Abschiede... und sei es nur, weil mir nie brauchbare "letzte Worte" einfallen wollen.
Diesmal war es aber noch aus einem anderen Grund merkwürdig: Einerseits musste jeder Abschied quasi auf länger angelegt sein (ich hoffe ja, erst in drei bis vier Jahren wieder zurückzukommen), aber es kann eben auch sein, dass ich zehn Wochen schon Schluss ist... und ich dann wieder vor genau den Leuten stehe, denen die hochdramatischen und pathetischen Abschiedszenen sicher noch lebhaft vor Augen stehen... Irgendwie peinlich wäre das, oder?
Irgendwie ist also noch nichtmal klar, ob es jetzt ein "richtiger" Abschied war (bzw. werden wird) oder nicht. Sehr verwirrend für mich, der ich ja sonst eher gradlinig und strukturversessen bin.
Die letzten Tage, etwa seit Freitag, waren von verschiedenen Abschieden geprägt. Einige FreundInnen, die ich noch schnell in Frankfurt getroffen habe, meine Taiko-Gruppe, die ArbeitskollegInnen und meine Familie.
Ich hasse Abschiede. Das Schlimmste daran ist eigentlich, dass ich immer das Gefühl habe, dass im Moment des Abschiedes noch irgendetwas total wichtiges gesagt werden müsste... aber natürlich fällt mir dann nicht das Passende ein. Und wenn man sich dann so langsam in unterschiedliche Richtungen wegbewegt, dann spürt man, wie etwas endet... und hat das Gefühl, eine wichtige Gelegenheit verpasst zu haben, noch schnell genau das wichtige zu sagen, das einem eben schon nicht einfallen wollte.
Wahrscheinlich ist es einfach das Bewusstsein, dass es keine weitere Gelegenheit geben wird in absehbarer Zeit, miteinander zu sprechen. Und wer trennt sich schon gerne von Menschen, die einem lieb und teuer sind?
Also, wie gesagt, ich hasse Abschiede... und sei es nur, weil mir nie brauchbare "letzte Worte" einfallen wollen.
Diesmal war es aber noch aus einem anderen Grund merkwürdig: Einerseits musste jeder Abschied quasi auf länger angelegt sein (ich hoffe ja, erst in drei bis vier Jahren wieder zurückzukommen), aber es kann eben auch sein, dass ich zehn Wochen schon Schluss ist... und ich dann wieder vor genau den Leuten stehe, denen die hochdramatischen und pathetischen Abschiedszenen sicher noch lebhaft vor Augen stehen... Irgendwie peinlich wäre das, oder?
Irgendwie ist also noch nichtmal klar, ob es jetzt ein "richtiger" Abschied war (bzw. werden wird) oder nicht. Sehr verwirrend für mich, der ich ja sonst eher gradlinig und strukturversessen bin.
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