Hi Leute!
Also, hier mal eine kurze Rückmeldung zu meiner ersten Arbeitswoche.
Montags bis mittwochs bin ich bei der Japan Concierge AG, donnerstags und freitags beim UFSP Asien und Europa. Die Seite ist jetzt im neuen Corporate Design der Uni Zürich dargestellt, sieht wirklich nicht schlecht aus...
Momentan ist im Reisebüro nicht so viel los, was gut ist, weil ich mich so recht entspannt in die ganzen Abläufe einarbeiten kann. Vor allem die Buchhaltungs-Sachen sind dabei fordernd, weil die Belege (Quittungen, Zahlungsanweisungen, Bankbelege über erfolgte Zahlungen, usw.) ja alle am richtigen Ort, also im richtigen Ordern, landen müssen. Das dauert dann schonmal, bis man einen Bankbeleg richtig zugeordnet und abgelegt hat, aber die Struktur erschließt sich einem dann doch ganz gut.
Im Wesentlichen rede ich da den ganzen Tag japanisch, was gut ist und sich auf die Dauer sicherlich positiv auswirkt auf meine Sprachfertigkeiten. Allerdings hatten wir jetzt am Mittwoch noch einiges mit einer Gruppenreise zu erledigen, die, leider, komplett auf französisch gebucht und verwaltet wird. Das heißt, ich muss fanzösische E-Mails schreiben, was mich echt anstrengt und ewig dauert. Immerhin, ich verstehe das, was an Mails reinkommt... nur die passende Antwort ist eben nicht immer so schnell geschrieben.
Ansonsten spürt man schon, wie anstrengend es wird, neben einer Vollzeitstelle noch Dinge wie Bankgeschäfte, Behördengänge, Post-Nachsendeanträge und solche Dinge zu erledigen... entweder rennt man in der Mittagspause wie ein Bekloppter durch die Stadt oder man macht es vorher bzw. nachher, dann halt mit wenig Zeit.
Immerhin, wenn man nach Hause kommt, macht man Feierabend und hat das Gefühl, es verdient zu haben.
Gestern war ja Donnerstag, also mein erster Tag an der Uni nach zwei Wochen Abstinenz. Und es war total entspannt, weil ich da erstmal gemerkt habe, wie gut eingearbeitet ich in die Prozesse mittlerweile bin: Ich konnte mich einfach hinsetzen und die Arbeiten, die zu machen waren, machen. Ohne großes Rätseln, wie dieses oder jenes geht oder wer jetzt hierfür oder dafür zuständig sein könnte. Cool!
Heute wird auch nochmal recht entspannt, wenn ich meine Aufgaben richtig überblicke, ist garnicht mehr so viel übrig, das noch zu machen ist. Zwei Tage sind wirklich eine tolle Sache für den IT-Job, das passt perfekt.
Jetzt muss ich nur noch einmal schauen, ob ich als IT- und Homepage-Verantwortlicher nicht eine Kopie von Photoshop bzw. eine Nutzungslizenz über die Uni kriegen kann. Das wäre doch mal was, oder?
Posts mit dem Label Reisebüro werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Reisebüro werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 5. November 2010
Die ersten Tage im neuen Job
Dienstag, 12. Oktober 2010
Meine Jobs
So, hier der zweite Artikel mit den Details zu meiner Arbeitssituation.
Wie bekannt, arbeite ich als IT-ler an der Uni. Das hat im August angefangen, mit 20 Stellenprozenten, und ist für den Oktober auf 40 Prozent aufgestockt worden. Das liegt daran, dass die Stellenprozente aus dem Juli quasi "übrig" sind und ich so noch ein bisschen mehr arbeiten kann.
Der Job macht eine Menge Spaß, vor allem das Hantieren mit dem HTML-Code der Webseite ist toll! Ich bastele Bilder ein, setze Links, bearbeite Zeitungsartikel und lade sie hoch und aktualisiere alles mögliche an anderen Inhalten. Echt toll!
Seit letztem Freitag habe ich jetzt noch einen zweiten Job: Ich arbeite in einem japanischen Reisebüro. Offiziell beginnt mein Vertrag am 1. November. Aber langsam und der Reihe nach.
Seit ich hier bin, hatte ich ja das Problem, dass ich nur kurzfristig finanziert war. Also brauchte ich weitere Jobs oder Stellenprozente. Entsprechend habe ich an der Uni getan, was ging, und habe ja auch hier und da was bekommen. Aber zusätzlich habe ich mich überall beworben, wo es ging:
Ein Fachverlag für Wirtschafts-, Reise- und sonstige Literatur (Orell Füssli), die Verstärkung in der Redaktion gesucht haben.
Die japanische Botschaft in Bern, die jemanden für die politische Abteilung gesucht haben.
Eine Anwaltskanzlei, die für den Servie- und Archivbereich eine Teilzeitkraft gesucht hat.
Nichts hat so wirklich geklappt, ich habe es nicht einmal bis zu einem Bewerbungsgespräch geschafft. Für dieses Jahr war das Problem überschaubar, an der Uni bin ich bis Jahresende auf 40 Prozent, weil ich für November und Dezember noch einen Tag in der Woche als Koordinator einer wissenschaftlichen Tagung im Januar hätte arbeiten können.
Ab Januar hätte ich allerdings für etwa ein halbes Jahr nur noch 20 Prozent gehabt, deutlich zu wenig, um Miete, Versicherungen und die Lebenshaltung bestreiten zu können.
Dann kam per E-Mail die Ausschreibung der Japan Concierge AG. Dort wird ein "Allrounder" gesucht, also jemand, der sowohl Flüge, Hotels und vor-Ort-Programm buchen kann, Buchhaltung führen, die Homepage betreuen und was weiß ich nicht alles.
Also habe ich mich dort beworben, und wurde zu meinem ersten Bewerbungsgespräch eingeladen!
Meine Ambition war natürlich hoch, also habe ich das Gespräch mit dem Chef und den beiden anderen Mitarbeiterinnen (eine Halbjapanierin und eine Japanerin mit Schweizer Ehemann) so weit wie möglich auf japanisch geführt. Eine knappe Stunde, ein Bewerbungsgespräch auf Japanisch!
Ich war danach total euphorisch, einfach, weil ich mitgekommen bin und so weit alles wirklich gut gelaufen ist. Naja, offensichtlich haben die von der Japan Concierge (ja, die sind wirklich eine AG, mit fünf Mitarbeitern!) das auch so gesehen, denn ich habe den Job!
Jetzt arbeite ich dort 60 Prozent, teile mir die frei werdende Stelle mit einem anderen Studenten vom Ostasiatischen Seminar an der Uni Zürich. Total cool!
Es gab insgesamt 30 (!) Bewerber, die meisten vom OAS und mit Japanischkenntnissen. Aber bei mir kam anscheinend einiges zusammen. Nicht nur kann ich einigermaßen Japanisch, ich war auch schon dort und kenne mich ein wenig aus. Dazu kam, dass ich meine IT-Stelle mit angeben konnte. Das hat sogar die fehlende Erfahrung in der Tourismusbranche aufgewogen.
Naja, in jedem Fall habe ich im November eine Schulung für unser Buchungssystem, Amadeus, und werde da ab 1.11. einsteigen.
Die Abeit sieht wirklich interessant aus und man kann sehr frei arbeiten, vieles gestalten und selbst organisieren. Gerade wird ein Backpacker-Booking-Programm aufgestellt, um junge Leute nach Nihon zu bringen.
Das schönste ist, dass wir einen Schwerpunkt auf Kultur haben. Also alles, was an Japan so besonders toll ist, wollen wir den Leuten zugänglich machen. Dazu gibt es schon einige vorbereitete Touren, aber wir buchen das meiste individuell für unsere Kunden.
Also: Abwechslungsreich, vielfältig, mit steiler Lernkurve. Klingt nach einem Job für mich!
Wie bekannt, arbeite ich als IT-ler an der Uni. Das hat im August angefangen, mit 20 Stellenprozenten, und ist für den Oktober auf 40 Prozent aufgestockt worden. Das liegt daran, dass die Stellenprozente aus dem Juli quasi "übrig" sind und ich so noch ein bisschen mehr arbeiten kann.
Der Job macht eine Menge Spaß, vor allem das Hantieren mit dem HTML-Code der Webseite ist toll! Ich bastele Bilder ein, setze Links, bearbeite Zeitungsartikel und lade sie hoch und aktualisiere alles mögliche an anderen Inhalten. Echt toll!
Seit letztem Freitag habe ich jetzt noch einen zweiten Job: Ich arbeite in einem japanischen Reisebüro. Offiziell beginnt mein Vertrag am 1. November. Aber langsam und der Reihe nach.
Seit ich hier bin, hatte ich ja das Problem, dass ich nur kurzfristig finanziert war. Also brauchte ich weitere Jobs oder Stellenprozente. Entsprechend habe ich an der Uni getan, was ging, und habe ja auch hier und da was bekommen. Aber zusätzlich habe ich mich überall beworben, wo es ging:
Ein Fachverlag für Wirtschafts-, Reise- und sonstige Literatur (Orell Füssli), die Verstärkung in der Redaktion gesucht haben.
Die japanische Botschaft in Bern, die jemanden für die politische Abteilung gesucht haben.
Eine Anwaltskanzlei, die für den Servie- und Archivbereich eine Teilzeitkraft gesucht hat.
Nichts hat so wirklich geklappt, ich habe es nicht einmal bis zu einem Bewerbungsgespräch geschafft. Für dieses Jahr war das Problem überschaubar, an der Uni bin ich bis Jahresende auf 40 Prozent, weil ich für November und Dezember noch einen Tag in der Woche als Koordinator einer wissenschaftlichen Tagung im Januar hätte arbeiten können.
Ab Januar hätte ich allerdings für etwa ein halbes Jahr nur noch 20 Prozent gehabt, deutlich zu wenig, um Miete, Versicherungen und die Lebenshaltung bestreiten zu können.
Dann kam per E-Mail die Ausschreibung der Japan Concierge AG. Dort wird ein "Allrounder" gesucht, also jemand, der sowohl Flüge, Hotels und vor-Ort-Programm buchen kann, Buchhaltung führen, die Homepage betreuen und was weiß ich nicht alles.
Also habe ich mich dort beworben, und wurde zu meinem ersten Bewerbungsgespräch eingeladen!
Meine Ambition war natürlich hoch, also habe ich das Gespräch mit dem Chef und den beiden anderen Mitarbeiterinnen (eine Halbjapanierin und eine Japanerin mit Schweizer Ehemann) so weit wie möglich auf japanisch geführt. Eine knappe Stunde, ein Bewerbungsgespräch auf Japanisch!
Ich war danach total euphorisch, einfach, weil ich mitgekommen bin und so weit alles wirklich gut gelaufen ist. Naja, offensichtlich haben die von der Japan Concierge (ja, die sind wirklich eine AG, mit fünf Mitarbeitern!) das auch so gesehen, denn ich habe den Job!
Jetzt arbeite ich dort 60 Prozent, teile mir die frei werdende Stelle mit einem anderen Studenten vom Ostasiatischen Seminar an der Uni Zürich. Total cool!
Es gab insgesamt 30 (!) Bewerber, die meisten vom OAS und mit Japanischkenntnissen. Aber bei mir kam anscheinend einiges zusammen. Nicht nur kann ich einigermaßen Japanisch, ich war auch schon dort und kenne mich ein wenig aus. Dazu kam, dass ich meine IT-Stelle mit angeben konnte. Das hat sogar die fehlende Erfahrung in der Tourismusbranche aufgewogen.
Naja, in jedem Fall habe ich im November eine Schulung für unser Buchungssystem, Amadeus, und werde da ab 1.11. einsteigen.
Die Abeit sieht wirklich interessant aus und man kann sehr frei arbeiten, vieles gestalten und selbst organisieren. Gerade wird ein Backpacker-Booking-Programm aufgestellt, um junge Leute nach Nihon zu bringen.
Das schönste ist, dass wir einen Schwerpunkt auf Kultur haben. Also alles, was an Japan so besonders toll ist, wollen wir den Leuten zugänglich machen. Dazu gibt es schon einige vorbereitete Touren, aber wir buchen das meiste individuell für unsere Kunden.
Also: Abwechslungsreich, vielfältig, mit steiler Lernkurve. Klingt nach einem Job für mich!
Labels:
Arbeitssuche,
Japan,
Jobs,
Reisebüro,
Tourismus
Abonnieren
Posts (Atom)